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Bruno Lütolf

Die Kunst ruft - ich antworte

 

Lebenslauf
1950 geboren, verbrachte Bruno Lütolf mit drei jüngeren Schwestern seine Kinder- und Jugendjahre im idyllischen Dorf Wagen im Kanton St. Gallen.
In seinem späteren Beruf als Maler-Schriftenmaler entdeckte er auch seine gestalterische Kreativität. Durch Weiterbildung u. a. an der Malermeister Betriebsfachschule untermauerte er sein Fachwissen und konnte es optimal umsetzen. Die ideale Verbindung "Kreativität / Fachwissen" verhalfen ihm zu interessanten und anspruchsvollen Aufträgen wie zum Beispiel die gestalterischen Malerarbeiten im renommierten Grand Hotel Dolder in Zürich.
Mitte der 70er Jahre gründete er eine Familie und ist heute stolzer Vater von zwei erwachsenen Kindern.
Beruflich ging es weiter aufwärts. Er wurde Verkaufsleiter einer namhaften Farbenfabrik. Sein umfassendes Fachwissen diente ihm später beim Aufbau einer Farbenfabrik.
Die berufliche Tätigkeit mit Farben inspirierte ihn auch in seiner Freizeit zu kreativen, handwerklichen Arbeiten.
Eine Krankheit anfang der 90er Jahre veränderte sein Leben radikal. Er wurde aus seinem Berufsleben gerissen. Von da an wurde sein Alltag von Ärzten und Rehabilitationskliniken bestimmt. Neben seiner Familie fand er Halt in der Malerei.
Durch die kreative Verarbeitung seiner Krankheit durchlief er etliche Prozesse, welche auch immer wieder in seinen Bildern und Skulpturen zum Ausdruck kommen. Seine Ausdrucksstarken Werke spiegeln die Vielfältigkeit des Lebens wieder, sie inspirieren Gefühle, halten Momente fest.

 

Bruno Lütolf im Gespräch über Personen und Kunst

Bruno, fühlst du dich berufen ?
Nein, gedrängt. Ich gehorche einem Trieb, einem Sog, der mich unwiderstehlich hinter den Vorhang des Sichtbaren zieht. Nur in der kreativen Bewältigung suche ich die Überlebenschance.

Berufung ?
Nein die Kunst ruft - ich gebe Antwort.
Die Haltung steht vor inhaltlichen formalen Komponenten jedes Werkes. Sie bestimmen die Richtung - man trägt sie im Leib. Und im übrigen glaube ich, die Schöpfung sucht ihre Opfer selbst.

Was inspiriert dich, was ist die Grundlage deines Schaffens ?
Der auslösende Moment ist die Betroffenheit oder Faszination; Vorgänge in der Umwelt wie auch im Inneren, aber auch der Prozess der Arbeit selber bestimmen meine Reaktion. Das persönliche Betroffensein bilder die Basis der gedanklichen Auseinandersetzung und ihre künstlerische Umsetzung. Den Gegenständen gebe ich so ihr Geheimnis zurück. Ich nehme mir die Freiheit zu wählen, in welcher Technik ich mich ausdrücke.

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